Als passendes Motto ein Zitat von Henry Ford:
"Zusammenkommen ist ein Anfang.
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt.
Zusammenarbeiten ist ein Erfolg."


Auch Gewinner „streiten um Zitronen“
Viele Monate schon vor dem 24. September 2010 waren zwei fleißige Mitarbeiter der Praxis Dr. Hartmut Sillmanns M.Sc., Barbara Kläs und Monika Ernst, im Hintergrund mit dem Organisieren und Planen eines Netzwerkwochenendes beschäftigt. Das Ziel war es, Angestellte der Teilnehmer der Masterkurse für Implantologie einander vorzustellen und kennenzulernen.
So wurden Flyer erstellt, über 100 Einladungen verschickt und Hotel und Referenten gesucht, um dieses Wochenende zu einem interessanten Event werden zu lassen – und das ist gelungen!
Dafür herzlichen Dank!

Los ging es am Freitag – die Teilnehmer waren aus ganz Deutschland angereist:
Interessierte aus Lörrach und sogar Leipzig, Bochum und Hamburg wollten dies nicht verpassen. Zum ersten Kennenlernen und gemütlichen badischen Essen haben sich alle in einer so genannten Besenwirtschaft getroffen, um einen schönen Abend zu verbringen und Kraft für den nächsten Tag zu tanken. Im Tagungshotel „Am Froschbächel“ in Bühl haben alle Zugereisten übernachtet und nach dem Frühstück ging es auch schon los.
Das große Motto des Tages war die Kommunikation und der überzeugende Umgang mit Menschen und speziell mit unseren Patienten. Dazu waren zwei Referenten eingeladen:
Frau Henriette Krauth, sie ist unser Praxiscoach, die engagiert, charmant und einfühlsam unseren Praxisablauf „überwacht“. Ihre Arbeit besteht aus Praxisberatung, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Kommunikation und Mediation – ein interessantes Spektrum, welches man gern auf ihrer Homepage www.hkp-online.com einmal genauer unter die Lupe nehmen kann. Sie versteht es, auf ruhige und sehr verständnisvolle Weise bei allen die Sympathie zu wecken.
Des Weiteren durften wir den sympathischen und mitreißenden Prof. Dr. Günter Dhom kennenlernen, der selbst Zahnarzt und leidenschaftlicher Motivator aus Ludwigshafen ist und uns alle mit seiner lockeren und ungezwungenen Art zu Gewinnern machen konnte.

Start am Samstag mit dem Vortrag von Frau Krauth:
„Fit für die Praxisbegehung“: Material- /Sterilgutverwaltung und Hygiene.
Anhand einer Praxisbegehung, die sie selbst miterlebt hat, konnte sie uns bis ins kleinste Detail die wichtigsten Ratschläge und Hinweise für „Stolperfallen“ zu diesem Thema näherbringen: Wie sehen die Hygienevorschriften aus? Wie arbeite ich effizient in der Sterilisation? Mit welchen Vorsichtsmaßnahmen sollte jede Praxis ausgestattet sein? Wo fehlen Hinweisschilder für Notausgänge? Wie kann man Gefahrenstellen und Arbeitsunfälle vermeiden? Und viele Tipps, um problemlos eine Praxisbegehung zu meistern.
Dann gab es eine kurze Kaffeepause und endlich wurde bei allen die Neugier, wozu ein Korb mit Zitronen den Schreibtisch schmückt, befriedigt:
Das Thema dazu lautete: „Im Dialog den Konsens finden“: Mediative Kommunikation – wie wir eine moderne Technik nutzen können.
Frau Kläs und Frau Krauth spielten uns einen kleinen Dialog vor, indem es um das Verständnis einer Chefin für ihre Angestellte ging, eine der wichtigsten Eigenschaften, zu motivieren und ein angenommenes Gefühl im Menschen zu wecken.
Nun kamen auch die Zitronen zum Einsatz – jeder bekam eine Zitrone und es wurde spekuliert, was wir jetzt damit anstellen. Gruppen wurden gebildet und die Aufgabenstellung lautete: Zwei Kinder streiten um eine Zitrone und die Mutter versucht diesen Streit zu schlichten. Welche Lösungen sind möglich? Wie sollte es auch anders sein? Acht Gruppen – acht Lösungen – und sicher hat jede die richtigen Ansätze geführt.
Die Problematik, verschiedene Wünsche und Vorstellungen zusammenzuführen und somit jedem die Chance zur Verwirklichung seiner Ziele zu geben, wurde mit den Zitronen auf lustige und lockere Weise, anschaulich dargestellt und gelöst.
Nach dem Mittagessen wartete schon Prof. Dr. Günter Dhom mit seinem Vortrag auf uns.

Das Thema am Nachmittag:
„Menschen mit Power überzeugen“
Dieser Vortrag war gefüllt mit Power und Motivation, erstens für uns selbst und auch für den Umgang mit Patienten. Wir wurden von seiner lockeren Art mitgerissen, wie Prof. Dr. Dhom mit sich selbst umgeht und damit auch andere überzeugen kann. Uns wurde klar, nur wer von sich selbst und seinem Tun überzeugt ist, kann andere überzeugen.
So bekam jeder von uns die Aufgabe – dem einen fiel es deutlich schwerer als dem anderen – positive Dinge von sich auszusprechen und somit auch an sich zu glauben.
Mit einem Rollenspiel und vielen anschaulichen Beispielen lernten wir das „Pacing und Leading“ kennen, eine Methode aus der Wissenschaft des Neurolinguistischen Programmierens (NLP), wie komme ich sympathisch bei anderen Menschen an. Wir alle wurden zu Gewinnern gemacht und jeder fühlte sich als Gewinner – auch gut zu erkennen auf den Fotos – jeder lachte und rief aus voller Inbrunst „Ich bin ein Gewinner“ – ein Hochgefühl für jeden von uns.
Vielen Dank den beiden Referenten für diese informativen, einprägsamen und auch lustigen Darstellungen ihrer Vorträge.
Den Abend ließen wir beim New Pop Festival in Baden-Baden ausklingen, bevor am Sonntag noch eine Praxisbegehung in der Praxis Dr. Hartmut Sillmanns M.Sc. anstand. Hier wurden die Vorgaben des Vortrages über die Sterilisierung und Materialwirtschaft noch einmal praktisch unter die Lupe genommen.

Dann fuhr jeder nach Hause mit der Message:
„Gibt das Leben Dir Zitronen, sei ein Gewinner und mach Limonade draus.“